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Mysterium Geld
Das Ende von Geld- und Machtspielen? Der belgische Finanzexperte Bernard A. Lietaer lüftet das letzte Tabu der Neuzeit: das Yin und Yang von Geld. Unberührt von der Blindheit der meisten Finanzleute, die Geld für eine Selbstverständlichkeit halten, fragt er nach der Entstehung unseres Geldsystems. Geld nämlich, so betont er, ist keine fixe Größe, sondern eine Übereinkunft. Es sind die kollektiven Emotionen einer Gesellschaft, die das Geldsystem formen. Wollen wir weiterhin nur ein Geldsystem, das auf Gier und kurzfristigen Profit ausgerichtet ist und die Zerstörung der natürlichen Ressourcen weiter befördert, oder wollen wir nachhaltigen Überfluß? Für Lietaer ist es das alte taoistische Konzept des Yin-Yang, des Weiblichen und des Männlichen, das als Grundmuster eines neuen dualen Währungssystems dienen kann. Dem Monopol nationaler Währungen setzt er die Synergie zwischen einer Yang-Hauptwährung und lokalen Yin-Währungen entgegen. Geld regiert die Welt, heißt es im Volksmund, und der belgische Finanzexperte Bernard A. Lietaer zeigt, daß es in der Tat so ist: Geldsysteme spiegeln die Strukturen und Verhaltensweisen einer Gesellschaft wider und beeinflussen kollektive Entscheidungen. Aber Geldsysteme fallen nicht vom Himmel. Sie werden von Menschen gemacht. In einem großen historischen Rundumschlag offenbart Lietaer, wie psychische Verhaltensmuster, mythologische Vorstellungen und kulturelle Konzepte die emotionale Grundlage von Geldsystemen bilden. Sein überraschendes Fazit: Es liegt an uns, das Geldsystem zu entwerfen, das unser langfristiges Überleben sichert und es uns ermöglicht, Werte für die Zukunft zu schaffen. Gebunden, 368 Seiten. |
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